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Ehem. Zisterzienserkloster in Warmbrunn – ein neues Leben   1 comment

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1404 stiftete Gotsche II. Schoff, Erbherr auf Kynast und Greiffenstein, bei den seit 1281 bekannten Heilthermalquellen die Propstei Warmbrunn. Er übertrug den Zisterziensern von Grüssau die Unterhaltung des Heilbades und das Patronatsrecht über die Pfarrei Warmbrunn. 1410 wurde die Stiftung erneuert und bestätigt, der Propst solle mit sechs und mehr Konvenutalen in einer Mönchsgemeinschaft leben. An Stelle des Gutes Warmbrunn entstand 1788 das neue Schloss der Grafen Schaffgotsch. Im 18. Jahrhundert ließ der Stiftsprior P. Joseph Beschorner das Propsteibad renovieren sowie Aufforstungen in den Wäldern vornehmen. Bei der Aufhebung der Propstei, 1810, wurde das gesamte Inventar in öffentlicher Aktion veräußert. Der Kurbetrieb ging in staatliche Hände über und wurde durch verschiedene repräsentative Bauten erweitert. 1812 wurde das Klosterkomplex von der Reichsgrafen-Familie von Schaffgotsch erworben.

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Veröffentlicht 19/06/2011 von krkonos in Geschichte Hirschbergs

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