Archiv für das Schlagwort ‘Hirschberg

Über den Dächern der Altstadt   Leave a comment

Von der Terrasse der Galerie „Pasaż Grodzki“ in der Altstadt von Hirschberg (Jelenia Góra).

Dachy1

4 Türme der Stadt

Dachy2

Helle Burggasse

Dachy3

Der Kaiserturm

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Veröffentlicht 20/10/2011 von krkonos in Jelenia Góra/Hirschberg

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Ein Sommerspaziergang in Jelenia Góra (Hirschberg im Riesengebirge)   Leave a comment

Don Quijote

Don Quijote und Sancho Panza - modern

Hotel Mercure - groß, aber nicht wirklich empfehlenswert

Wohnhaus in einer grünen Gegend

Mietshaus aus dem J. 1899

Warenhaus: Lange Strasse Ecke Promenade

Renovierte Mietshäuser (vollendet 2011)

Industrielle Architektur

Alte Buche im Park auf dem Kavalierberg (Wzgórze Kosciuszki)

Ein Naturstein-Profil der westlichen Sudeten (mit dem Riesengebirge)

Ausschnitt aus dem Profil mit der Schneekoppe

Veröffentlicht 14/08/2011 von krkonos in Jelenia Góra/Hirschberg

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Ehem. Zisterzienserkloster in Warmbrunn – ein neues Leben   1 comment

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1404 stiftete Gotsche II. Schoff, Erbherr auf Kynast und Greiffenstein, bei den seit 1281 bekannten Heilthermalquellen die Propstei Warmbrunn. Er übertrug den Zisterziensern von Grüssau die Unterhaltung des Heilbades und das Patronatsrecht über die Pfarrei Warmbrunn. 1410 wurde die Stiftung erneuert und bestätigt, der Propst solle mit sechs und mehr Konvenutalen in einer Mönchsgemeinschaft leben. An Stelle des Gutes Warmbrunn entstand 1788 das neue Schloss der Grafen Schaffgotsch. Im 18. Jahrhundert ließ der Stiftsprior P. Joseph Beschorner das Propsteibad renovieren sowie Aufforstungen in den Wäldern vornehmen. Bei der Aufhebung der Propstei, 1810, wurde das gesamte Inventar in öffentlicher Aktion veräußert. Der Kurbetrieb ging in staatliche Hände über und wurde durch verschiedene repräsentative Bauten erweitert. 1812 wurde das Klosterkomplex von der Reichsgrafen-Familie von Schaffgotsch erworben.

Veröffentlicht 19/06/2011 von krkonos in Geschichte Hirschbergs

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Impressionen aus Hirschberg: Mai, Juni 2011   Leave a comment

Boberstr

ul. Złotnicza (ehem. Boberstr.)

Wander

ul. Urocza (ehem. Wanderweg)

El-Werke

Tauron (ehem. Sitz der Niederschlesichen E-Werke)

Bellevue

Villa Bellevue (ehem. Mentzelstr.)

Teatr

Stadttheater (ehem. Kunst- und Vereinshaus)

Konditorei

Konditorei in der 1. Maja-Str. (ehem. Bahnhofstr.)

Veröffentlicht 18/06/2011 von krkonos in Geschichte Hirschbergs, Touristik

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Hirschberg und das Riesengebirge   2 comments

18-06-2011; 5:45

Graue Wolken

Veröffentlicht 18/06/2011 von krkonos in Riesengebirge, Touristik

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Kaiserturm auf dem Hirschberger Hausberg   1 comment

Schon vor mehr als hundert Jahren erinnerten nur noch sehr wenige, äußerlich kaum noch erkennbare Spuren außer dem Namen an das Haus Hirschberg, früher einmal Hyrzberg oder das Haus im Bäche-oder Pechwinkel genannt, das einst auf dem Hausberg stand. Es ging das Gerücht, dass die Kaiserlichen und die Schweden im dreißigjährigen Krieg die Gräben und Schanzen auf dem höchsten Gipfelplateau abwechselnd hier angelegt haben sollen [Schlesische Bergwacht, 1953].

Auf diesem Hügel, der 375 m hoch ist, entstand 1911 ein Aussichtsturm, der dem Kaiser Wilhelm gewidmet wurde. Schon bald gab es dort, etwas unterhalb, auch ein Restaurant mit dem schönsten Blick auf die Stadt, aufs Tal und auf das Riesengebirge. Wegen der charakteristischen Dachform wurde der Kaiserturm nach dem 2. WK von den polnischen Ansiedlern „Pilzchen“ („Grzybek“) genannt. Er verlor seine touristische Bedeutung nach dem in den 50. Jahren das Restaurant nicht mehr betrieben wurde und verfiel seit dieser Zeit zunehmend.

Im Frühling 2009 entschied sich die Stadt Hirschberg diesen (und 2 weitere Stadttürme) zu renovieren. Die Baumaßnahmen wurden Ende April 2010 beendet und seit dem 19. Mai 2010 ist der Turm für Besucher erneut sicher und einfach zu besteigen. Mir ist es erst gestern gelungen, den Wendeltreppengang zu machen. Hier ein paar Eindrücke.

Kaiserturm auf dem Hausberg

Der Kaiserturm zu Hirschberg

Die Wendeltreppe

Das Riesengebirgspanorama

Panoramen-Vergleich

Eugen Füllner in seinem Warmbrunner Park geehrt   Leave a comment

Norsk Pavillon

Vor einhundert Jahren – und einer Woche genau – wurden in Warmbrunn (ohne den Zusatz „Bad“ damals noch) der Füllner-Park und das sich darin befindende, nordisch gestylte Blockhaus geöffnet.  Der unterstehende Fragment stammt aus dem Beitrag Herrn Raimund Wolfert „Duplikate im Drachenstil„.

Museum für Naturkunde

Bauwerke im norwegischen Drachenstil zeichnen sich in der Regel durch horizontal aufeinander liegende massive Baumstämme aus, die auf einem Naturstein- oder Bruchsteinsockel ruhen. Meist sind sie dunkelbraun gebeizt. Die Einzelgebäude der im Drachenstil angelegten Ensembles stehen in einem rechten Winkel zu einander, und sie weisen oft überdachte Laubengänge auf, die offen um das Haus angelegt sind. Das zweite Geschoss ist nach dem Muster älterer norwegischer Vorratsspeicher meist vorkragend. Am markantesten sind indes die dekorativen Verzierungen an den Giebelseiten und Dachabschlüssen der Gebäude sowie die Tür- und Fensterverkleidungen. Hier schmücken oft Drachenköpfe oder ineinander verschlungene Drachenkörper die Bauwerke. Sie sollen die bösen Geister abschrecken und das in ihrem Schoß befindliche Gebäude vor Unheil schützen. Die plastische Drachenornamentik fand auch im Inneren der Räume Anwendung.Erstaunlich ist, dass in diesem Zusammenhang der Norwegische Pavillon im schlesischen Bad Warmbrunn noch so gut wie keine Aufmerksamkeit erhalten hat, obwohl auch er das Duplikat einer der berühmtesten Arbeiten Hansen Munthes ist. Sein Vorbild ist für viele das Paradebeispiel für den in seiner Zeit populären Drachenstil schlechthin. Das 1891 errichtete Restaurant Frognerseteren erhebt sich noch heute auf 435 Metern hoch über die norwegische Hauptstadt und erfreut sich nicht nur bei den Einwohnern Oslos, sondern vor allem bei Touristen aus allen Teilen der Welt größten Zuspruchs.

Als der weitgereiste Industrielle Eugen Füllner (1853–1925), seinerzeit Besitzer einer Warmbrunner Papiermaschinenfabrik, dieses Gebäude während eines Besuchs in Norwegen sah, war er so begeistert von ihm, dass er beschloss, ein Duplikat im heimatlichen Schlesien errichten zu lassen. 1909 wurde es der Öffentlichkeit übergeben, und bis in die fünfziger Jahre hinein diente es wie sein Osloer Zwillingsbau als Restaurant.Die Geschichte des Norwegischen Pavillons in Warmbrunn begann jedoch schon drei Jahre vor seiner Eröffnung, und wieder war der deutsche Monarch mit von der Partie, wenngleich auch nur indirekt. Am 27. Februar 1906, dem Tag der silbernen Hochzeit Kaiser Wilhelms II. und seiner Gattin, der Kaiserin Auguste Viktoria, gab Füllner bekannt, er wolle den Einwohnern Warmbrunns einen öffentlichen Park stiften. Zu diesem Zwecke erwarb er bislang brachliegende Ländereien oberhalb seiner Fabrik am rechten Ufer des Flusses Heidewasser.(…)

Eugen Füllner entschied 1906, dass drei Hektar des von ihm erworbenen Landes für den Bau einer Wohnsiedlung für die Arbeiter seiner Fabrik dienen sollten, die übrigen 15 Hektar wies er als zukünftigen Park aus. Den ausgeschriebenen Wettbewerb zur Parkgestaltung gewann der Breslauer Landschaftsarchitekt Fritz Hanisch. Er wurde auch mit der Leitung der Erdarbeiten beauftragt, die noch im selben Herbst begannen. Es wurden zwei Teiche und Wege von insgesamt knapp 10 km Länge angelegt, zahlreiche Bäume wurden gepflanzt sowie Bänke, Lauben und Wegweiser aufgestellt. Im Laufe der Arbeiten verfestigte sich auch die Idee eines zentralen Pavillons, der den Spaziergängern als Raststätte dienen sollte, und hier gab schließlich Füllners Begeisterung für das Osloer Restaurant Frognerseteren den Ausschlag. Anhand der Originalbaupläne, die der norwegische Architekt Einar Smith (1863–1930) vermittelte, errichteten örtliche Firmen ein Zwillingsgebäude des Frognerseteren an einer Stelle, von der aus eine schöne Aussicht auf das Panorama des Riesengebirges gewährt war.

Für den Bau wurden ausschließlich einheimische Handwerker beschäftigt, und es wurde lediglich Baumaterial aus Schlesien verwendet. So stammte der Granit für die Terrasse aus dem Riesengebirge, und für das Blockhaus wurden nur Fichten in der näheren Umgebung gefällt. Das Fundament führte die in Warmbrunn ansässige Firma Karl Ansorge aus, und den hölzernen Aufbau errichtete die örtliche Zimmerei Paul Ansorge. Die Innenausstattung besorgte die Holzschnitzschule Warmbrunn, die zu ihrer Zeit ein Mittelpunkt des kunstgewerblichen Schaffens am Rand des Riesengebirges war. Auf sie gehen auch die profilierten Enden der Dachbalken sowie die Giebeldrachen am äußeren Gebäudekörper zurück. Am 18. Juli 1909 erfolgte die offizielle Einweihung des Pavillons und des ihn umgebenden »Füllner-Parks«, und fortan erinnerte auch eine Inschrift an der südlichen Seite der Terrassenmauer an die Entstehungsgeschichte des Bauwerks. Diese Inschrift ist heute jedoch nicht mehr erhalten.

Am 18. Juli 2009, also auf den Tag genau 100 Jahre nach der Eröffnung des Restaurants, wurde eine an der Terrassenmauer befestigte, neue Gedenktafel enthüllt.

Füllner 0

Füllner Tafel