Archiv für die Kategorie ‘Geschichte Hirschbergs

Maiwaldau bei Hirschberg: keine Rettung für den Turm und die Grabkapelle?   5 comments

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Der Aussichtsturm zu Maiwaldau (BJ 1891)

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Maiwaldauer Turm

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Im Inneren

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Es gab mal hier eine Treppe...

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Im Inneren

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Die Grabkapelle der Familie Becher

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Eingang mit Marmor-Säulen

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Im Inneren der Kapelle

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Die ehemals mit Stuck verzierte Decke

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Ein Eichensarg - Opfer der sinnlosen Zerstörungswut

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In der Gruft - architektonische Konstruktionselemente

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Frontansicht

Über Villa Wiesenstein und Gert Hauptmann in der TLZ   1 comment

Dieser Beitrag stammt aus der Thüringer Landeszeitung TLZ

„Villa Wiesenstein“ in Agnetendorf erinnert an Hauptmann Die Straße ist schmal und führt steil bergauf. Wer nicht schwindelfrei ist, der verspürt ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, wenn er mal rechts, mal links der kurvigen Straße in den tiefen Abgrund schaut. Es ist der Weg nach Jagniatków, nach Agnetendorf. Dort, hoch über dem Hirschberger Tal in Schlesien, einer der schönsten Kulturlandschaften Europas, im Riesengebirge, steht die „Villa Wiesenstein“: Ein Ort,der wie kaum ein anderer die enge Verknüpfung der deutschen und der polnischen Geschichte wie der Kultur symbolisiert.

Hier hat Gerhart Hauptmann („Die Weber“, „Der Biberpelz“) von 1901 bis zu seinem Tod am 6. Juni 1946, also vor 65 Jahren, gelebt. Das Haus diente ihm als Ort der Arbeit wie der Erholung. Und es war Treffpunkt von Künstlern, Literaten und Politikern – aus Berlin, Dresden und Breslau. Das Haus ist eines von fünf HauptmannMuseen in Deutschland und Polen, die sich zu einem „Museumsverbund“ zusammengeschlossen haben. Die Villa, im Stil der Neorenaissance vom Berliner Architekten Hans Griesebach in den Jahren 1900 bis 1901 auf einem Granitfelsen errichtet, ist umgeben von einem 1,6 Hektar großen Park. 200 000 Reichsmark musste Hauptmann dafür zahlen. Ein runder, gedrungener und deshalb trotzig wirkender Turm lässt das Gebäude wehrhaft erscheinen. Dieser Turm beherbergt noch heute Hauptmanns im Originalzustand erhaltenes Arbeitszimmer. Der Manuskriptschrank steht seit 2003 wieder an seinem angestammten Platz.

Hauptmann selbst nannte die „Villa Wiesenstein“ die „mystische Schutzhülle meiner Seele“. Im Inneren schuf er sich einen Seelentempel, eine Art Pantheon. Der expressionistische Maler Johannes Maximilian Avenarius – Hauptmann und ihn verband eine langjährige Freundschaft – stattete die Eingangshalle 1922 mit Wandgemälden aus. Sie wurde zu einer „Paradieshalle“. Über der Tür zum Esszimmer ist „Das Mahl der neun Musen“ dargestellt. Über dem Eingang zum Musikzimmer ist die Heilige Cäcilia zu sehen, allerdings nicht – wie üblich – mit einer Harfe, sondern mit einer Geige: Hauptmanns zweite Ehefrau Margarethe Marshall spielte dieses Instrument. Ein weiteres Bild trägt den Titel „Ankunft eines Kindes im Himmel“. Es erinnert an das Hauptmann-Drama „Hanneles Himmelfahrt“. Eine Marmorskulptur Hanneles steht im Park in unmittelbarer Nähe des Hauses. Über der Tür zur Bibliothek befindet sich ein Gemälde, das einen Jungbrunnen zeigt. Hauptmann war der Meinung, man müsse so oft wie möglich zu Büchern greifen, denn Literatur halte jung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Hauptmann von den Sowjets, die ihn wegen seiner sozialkritischen Werke sehr schätzten, einen „Schutzschein“, der ihm zunächst Bleiberecht in Agnetendorf sicherte. Im April 1946 teilten sie ihm allerdings mit, dass Polen auf Ausreise bestehe. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen: Gerhart Hauptmann starb am 6. Juni im Alter von 84 Jahren in der „Villa Wiesenstein“. Seine sterblichen Überreste wurden nach Hiddensee überführt. Nach Hauptmanns Tod bis 1997 diente die „Villa Wiesenstein“ als Kindererholungsheim. Nach der politischen Wende in Polen verständigten sich Bundeskanzler Helmut Kohl und Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki darauf, das Haus in ein Museum und Kulturzentrum umzugestalten. So dient es heute als deutschpolnische Begegnungsstätte, in der regelmäßig wissenschaftliche Konferenzen, Symposien, Konzerte und Autorenabende stattfinden. Besucher können Paradieshalle, Arbeitszimmer, Bibliothek und Kaminzimmer besichtigen. Jedes Jahr im November wird in der Villa der Geburtstag Hauptmanns gefeiert, der im Jahr 1912 den Literatur-Nobelpreis erhielt. Filme aus 1911/12 und 1930er Jahren Einen besonderen Höhepunkt kann man am Ende der Besichtigung erleben, wenn Stummfilme unter anderem von Italienreisen Hauptmanns und von der Nobelpreisverleihung gezeigt werden. In einem „Italien“-Film sieht man Hauptmann mit einem riesengroßen Hut: Er war ein großer Goethe-Verehrer. So erklärt sich auch, dass in der Eingangshalle der „Villa Wiesenstein“ die ersten Zeilen aus „Wandrers Sturmlied“ die Gäste begrüßen: „Wen du nicht verlässest, Genius / Nicht der Regen, nicht der Sturm / Haucht ihm Schauer übers Herz.“ Ihn selbst verließ der „Genius“ bis zu seinem Tode nicht. In einem Film kann man sogar Hauptmanns Originalstimme hören: Der bereits hochbetagte Dichter liest aus seinen Werken. Die Filme stammen aus der „Wochenschau“ und wurden mit Unterstützung des sächsischen Innenministeriums angekauft.

Im Jahr 2008 wurde den Betreibern des Museums und Dokumentationszentrums in der „Villa Wiesenstein“ für die Pflege des deutsch-polnischen Kulturerbes der „Niederschlesische Erfolgsschlüssel“ verliehen. Die Betreiber der fünf Hauptmann-Häuser, darunter auch das Carl und Gerhart Hauptmann-Haus in Schreiberhau in der Nähe von Agnetendorf haben 2003 eine Vereinbarung über eine Zusammenarbeit unterschrieben – ein wegweisender Schritt in der Geschichte der Nachkriegszeit in den deutsch-polnischen Kulturbeziehungen. Deutsche und polnische Museen arbeiten nun zusammen an der Realisierung gemeinsamer Ziele und bieten LiteraturInteressierten eine einmalige Chance, Hauptmanns Leben und Werk neu zu entdecken. Die Hauptmann-Museen vermarkten sich auch touristisch gemeinsam: Reiseführer, Faltblätter und Bücher erscheinen zweisprachig: in Deutsch und Polnisch.

Lioba Knipping / 06.08.11 / TLZ

Ehem. Zisterzienserkloster in Warmbrunn – ein neues Leben   1 comment

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1404 stiftete Gotsche II. Schoff, Erbherr auf Kynast und Greiffenstein, bei den seit 1281 bekannten Heilthermalquellen die Propstei Warmbrunn. Er übertrug den Zisterziensern von Grüssau die Unterhaltung des Heilbades und das Patronatsrecht über die Pfarrei Warmbrunn. 1410 wurde die Stiftung erneuert und bestätigt, der Propst solle mit sechs und mehr Konvenutalen in einer Mönchsgemeinschaft leben. An Stelle des Gutes Warmbrunn entstand 1788 das neue Schloss der Grafen Schaffgotsch. Im 18. Jahrhundert ließ der Stiftsprior P. Joseph Beschorner das Propsteibad renovieren sowie Aufforstungen in den Wäldern vornehmen. Bei der Aufhebung der Propstei, 1810, wurde das gesamte Inventar in öffentlicher Aktion veräußert. Der Kurbetrieb ging in staatliche Hände über und wurde durch verschiedene repräsentative Bauten erweitert. 1812 wurde das Klosterkomplex von der Reichsgrafen-Familie von Schaffgotsch erworben.

Veröffentlicht 19/06/2011 von krkonos in Geschichte Hirschbergs

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Impressionen aus Hirschberg: Mai, Juni 2011   Leave a comment

Boberstr

ul. Złotnicza (ehem. Boberstr.)

Wander

ul. Urocza (ehem. Wanderweg)

El-Werke

Tauron (ehem. Sitz der Niederschlesichen E-Werke)

Bellevue

Villa Bellevue (ehem. Mentzelstr.)

Teatr

Stadttheater (ehem. Kunst- und Vereinshaus)

Konditorei

Konditorei in der 1. Maja-Str. (ehem. Bahnhofstr.)

Veröffentlicht 18/06/2011 von krkonos in Geschichte Hirschbergs, Touristik

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Kaiserturm auf dem Hirschberger Hausberg   1 comment

Schon vor mehr als hundert Jahren erinnerten nur noch sehr wenige, äußerlich kaum noch erkennbare Spuren außer dem Namen an das Haus Hirschberg, früher einmal Hyrzberg oder das Haus im Bäche-oder Pechwinkel genannt, das einst auf dem Hausberg stand. Es ging das Gerücht, dass die Kaiserlichen und die Schweden im dreißigjährigen Krieg die Gräben und Schanzen auf dem höchsten Gipfelplateau abwechselnd hier angelegt haben sollen [Schlesische Bergwacht, 1953].

Auf diesem Hügel, der 375 m hoch ist, entstand 1911 ein Aussichtsturm, der dem Kaiser Wilhelm gewidmet wurde. Schon bald gab es dort, etwas unterhalb, auch ein Restaurant mit dem schönsten Blick auf die Stadt, aufs Tal und auf das Riesengebirge. Wegen der charakteristischen Dachform wurde der Kaiserturm nach dem 2. WK von den polnischen Ansiedlern „Pilzchen“ („Grzybek“) genannt. Er verlor seine touristische Bedeutung nach dem in den 50. Jahren das Restaurant nicht mehr betrieben wurde und verfiel seit dieser Zeit zunehmend.

Im Frühling 2009 entschied sich die Stadt Hirschberg diesen (und 2 weitere Stadttürme) zu renovieren. Die Baumaßnahmen wurden Ende April 2010 beendet und seit dem 19. Mai 2010 ist der Turm für Besucher erneut sicher und einfach zu besteigen. Mir ist es erst gestern gelungen, den Wendeltreppengang zu machen. Hier ein paar Eindrücke.

Kaiserturm auf dem Hausberg

Der Kaiserturm zu Hirschberg

Die Wendeltreppe

Das Riesengebirgspanorama

Panoramen-Vergleich

Als Gerhart Hauptmann nach Agnetendorf zog…   Leave a comment

Es war August des Jahres 1901 – Gerhart Hauptmann zog in seine wundervolle, grad 18 Monate lang gebaute Villa Wiesenstein in Agnetendorf ein. Zwar kam das „große Geld“ erst 11 Jahre später (1912 bekam er den Nobelpreis), das Haus Wiesenstein aber konnte sich der Autor der „Weber“ unter anderem auch dank dem Geld seiner damaligen Lebenspartnerin und späteren Gattin Margarethe Marschalk leisten.

Gestern, nach 108 Jahren nach Hauptmanns Einzug, war also in Agnetendorf, im heutigen „Städtischen Museum Gerhart-Hauptmann-Haus“ zu Hirschberg-Agnetendorf der Tag der offenen Türen. Einen ganzen Tag lang gab es Vernissagen, Konzerte, Auftritte, aber auch des schlesischen Kuchen, regionale Bücher und interessante Gespräche. Bei wundervollstem Augustwetter war es erneut eine sagenhafte Veranstaltung, die einerseits Gerhart Hauptmann popularisiert, andererseits sein ehemaliges Haus (er starb hier 1946) mit neuem Leben ausfüllt. Hier ein paar Bilder vom gestrigen Ereignis.

Turm auf Wiesenstein

Turm auf Wiesenstein

Paradieshalle

Paradieshalle

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Haus Wiesenstein

Konzert

Konzert

Pippa

Pippa

Veröffentlicht 02/08/2009 von krkonos in Geschichte Hirschbergs, Riesengebirge

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Eugen Füllner in seinem Warmbrunner Park geehrt   Leave a comment

Norsk Pavillon

Vor einhundert Jahren – und einer Woche genau – wurden in Warmbrunn (ohne den Zusatz „Bad“ damals noch) der Füllner-Park und das sich darin befindende, nordisch gestylte Blockhaus geöffnet.  Der unterstehende Fragment stammt aus dem Beitrag Herrn Raimund Wolfert „Duplikate im Drachenstil„.

Museum für Naturkunde

Bauwerke im norwegischen Drachenstil zeichnen sich in der Regel durch horizontal aufeinander liegende massive Baumstämme aus, die auf einem Naturstein- oder Bruchsteinsockel ruhen. Meist sind sie dunkelbraun gebeizt. Die Einzelgebäude der im Drachenstil angelegten Ensembles stehen in einem rechten Winkel zu einander, und sie weisen oft überdachte Laubengänge auf, die offen um das Haus angelegt sind. Das zweite Geschoss ist nach dem Muster älterer norwegischer Vorratsspeicher meist vorkragend. Am markantesten sind indes die dekorativen Verzierungen an den Giebelseiten und Dachabschlüssen der Gebäude sowie die Tür- und Fensterverkleidungen. Hier schmücken oft Drachenköpfe oder ineinander verschlungene Drachenkörper die Bauwerke. Sie sollen die bösen Geister abschrecken und das in ihrem Schoß befindliche Gebäude vor Unheil schützen. Die plastische Drachenornamentik fand auch im Inneren der Räume Anwendung.Erstaunlich ist, dass in diesem Zusammenhang der Norwegische Pavillon im schlesischen Bad Warmbrunn noch so gut wie keine Aufmerksamkeit erhalten hat, obwohl auch er das Duplikat einer der berühmtesten Arbeiten Hansen Munthes ist. Sein Vorbild ist für viele das Paradebeispiel für den in seiner Zeit populären Drachenstil schlechthin. Das 1891 errichtete Restaurant Frognerseteren erhebt sich noch heute auf 435 Metern hoch über die norwegische Hauptstadt und erfreut sich nicht nur bei den Einwohnern Oslos, sondern vor allem bei Touristen aus allen Teilen der Welt größten Zuspruchs.

Als der weitgereiste Industrielle Eugen Füllner (1853–1925), seinerzeit Besitzer einer Warmbrunner Papiermaschinenfabrik, dieses Gebäude während eines Besuchs in Norwegen sah, war er so begeistert von ihm, dass er beschloss, ein Duplikat im heimatlichen Schlesien errichten zu lassen. 1909 wurde es der Öffentlichkeit übergeben, und bis in die fünfziger Jahre hinein diente es wie sein Osloer Zwillingsbau als Restaurant.Die Geschichte des Norwegischen Pavillons in Warmbrunn begann jedoch schon drei Jahre vor seiner Eröffnung, und wieder war der deutsche Monarch mit von der Partie, wenngleich auch nur indirekt. Am 27. Februar 1906, dem Tag der silbernen Hochzeit Kaiser Wilhelms II. und seiner Gattin, der Kaiserin Auguste Viktoria, gab Füllner bekannt, er wolle den Einwohnern Warmbrunns einen öffentlichen Park stiften. Zu diesem Zwecke erwarb er bislang brachliegende Ländereien oberhalb seiner Fabrik am rechten Ufer des Flusses Heidewasser.(…)

Eugen Füllner entschied 1906, dass drei Hektar des von ihm erworbenen Landes für den Bau einer Wohnsiedlung für die Arbeiter seiner Fabrik dienen sollten, die übrigen 15 Hektar wies er als zukünftigen Park aus. Den ausgeschriebenen Wettbewerb zur Parkgestaltung gewann der Breslauer Landschaftsarchitekt Fritz Hanisch. Er wurde auch mit der Leitung der Erdarbeiten beauftragt, die noch im selben Herbst begannen. Es wurden zwei Teiche und Wege von insgesamt knapp 10 km Länge angelegt, zahlreiche Bäume wurden gepflanzt sowie Bänke, Lauben und Wegweiser aufgestellt. Im Laufe der Arbeiten verfestigte sich auch die Idee eines zentralen Pavillons, der den Spaziergängern als Raststätte dienen sollte, und hier gab schließlich Füllners Begeisterung für das Osloer Restaurant Frognerseteren den Ausschlag. Anhand der Originalbaupläne, die der norwegische Architekt Einar Smith (1863–1930) vermittelte, errichteten örtliche Firmen ein Zwillingsgebäude des Frognerseteren an einer Stelle, von der aus eine schöne Aussicht auf das Panorama des Riesengebirges gewährt war.

Für den Bau wurden ausschließlich einheimische Handwerker beschäftigt, und es wurde lediglich Baumaterial aus Schlesien verwendet. So stammte der Granit für die Terrasse aus dem Riesengebirge, und für das Blockhaus wurden nur Fichten in der näheren Umgebung gefällt. Das Fundament führte die in Warmbrunn ansässige Firma Karl Ansorge aus, und den hölzernen Aufbau errichtete die örtliche Zimmerei Paul Ansorge. Die Innenausstattung besorgte die Holzschnitzschule Warmbrunn, die zu ihrer Zeit ein Mittelpunkt des kunstgewerblichen Schaffens am Rand des Riesengebirges war. Auf sie gehen auch die profilierten Enden der Dachbalken sowie die Giebeldrachen am äußeren Gebäudekörper zurück. Am 18. Juli 1909 erfolgte die offizielle Einweihung des Pavillons und des ihn umgebenden »Füllner-Parks«, und fortan erinnerte auch eine Inschrift an der südlichen Seite der Terrassenmauer an die Entstehungsgeschichte des Bauwerks. Diese Inschrift ist heute jedoch nicht mehr erhalten.

Am 18. Juli 2009, also auf den Tag genau 100 Jahre nach der Eröffnung des Restaurants, wurde eine an der Terrassenmauer befestigte, neue Gedenktafel enthüllt.

Füllner 0

Füllner Tafel