Archiv für August 2009

Wasserschloss in Stonsdorf   1 comment

„Janz frisch“ eröffnet in Staniszów (Stonsdorf): „Pałac na Wodzie“ („Schloss auf dem Wasser“)…

Logo

Residenz Stonsdorf

Es gibt nur wenige Urkunden, die das Dominium in Nieder-Stonsdorf betreffen. In den Akten finden wir den Namen Heinrich von Reibnitz, der 1620 Mittel- und Nieder-Stonsdorf von den Erben Jeremins von Plannitz gekauft haben soll. Anfang des 18. Jahrhunderts verkauften die Reibnitzs die Länderei einem Berhnard Benito Mohrenthal.

Das Schloss liess Heinrich von Reuss errichten, bis Ende des 19. Jh. verblieb es im Besitz dieser großen Familie.

Nun bietet das Schloss eine gepflegte Küche im stilvollen Restaurant – ab September 2009 soll es auch 12 Hotelzimmer geben – alles zu einem sehr vernünftigen Preis. Somit hat das kleine Stonsdorf nun zwei Schlösser, in den man gepflegt speisen und bald auch wundervoll ausruhen kann…

Stonsdorf-Staniszów

Stonsdorf-Staniszów

Ganz frisch zum Thema: reisenews-online.de

Advertisements

Veröffentlicht 15/08/2009 von krkonos in Touristik

Getaggt mit , ,

Probsthainer Spitzberg   7 comments

Unser Wandergeist führte uns diesmal weit weg vom Riesengebirge, in die nördlichen Täler des Bober-Katzbach-Gebirges: nach Falkenhain (Sokołowiec), Probsthain (Proboszczów), auf den Probsthainer Spitzberg (Ostrzyca Proboszczowicka) und weiter nach Lähn.

Das Ziel war der schönste Basaltgipfel Niederschlesiens (501 m Meereshöhe), mit einer wundervollen Panorama des Bober-Katzbacher Vorgebirges und des Riesengebirges, aber auch der Täler. Der Basaltkegel ragt etwa 150 m. über das Flachland hervor.

Die Aufnahmen entstanden in Falkenhain, Probsthain, auf dem Probsthainer Spitzberg und in Lähn.

Sehr interessant ist die Probsthainer Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, ehemalig eine evangelische Fluchtkirche, mit gut erhaltenen Grabsteinen aus der alten Zeit.

Medaille mit Fluchtkirche Probsthain

Medaille mit Fluchtkirche Probsthain

Geographische Lage des Probsthainer Spitzberges

Geographische Lage des Probsthainer Spitzberges

Veröffentlicht 08/08/2009 von krkonos in Touristik

Getaggt mit ,

Als Gerhart Hauptmann nach Agnetendorf zog…   Leave a comment

Es war August des Jahres 1901 – Gerhart Hauptmann zog in seine wundervolle, grad 18 Monate lang gebaute Villa Wiesenstein in Agnetendorf ein. Zwar kam das „große Geld“ erst 11 Jahre später (1912 bekam er den Nobelpreis), das Haus Wiesenstein aber konnte sich der Autor der „Weber“ unter anderem auch dank dem Geld seiner damaligen Lebenspartnerin und späteren Gattin Margarethe Marschalk leisten.

Gestern, nach 108 Jahren nach Hauptmanns Einzug, war also in Agnetendorf, im heutigen „Städtischen Museum Gerhart-Hauptmann-Haus“ zu Hirschberg-Agnetendorf der Tag der offenen Türen. Einen ganzen Tag lang gab es Vernissagen, Konzerte, Auftritte, aber auch des schlesischen Kuchen, regionale Bücher und interessante Gespräche. Bei wundervollstem Augustwetter war es erneut eine sagenhafte Veranstaltung, die einerseits Gerhart Hauptmann popularisiert, andererseits sein ehemaliges Haus (er starb hier 1946) mit neuem Leben ausfüllt. Hier ein paar Bilder vom gestrigen Ereignis.

Turm auf Wiesenstein

Turm auf Wiesenstein

Paradieshalle

Paradieshalle

Wiesenstein02

Haus Wiesenstein

Konzert

Konzert

Pippa

Pippa

Veröffentlicht 02/08/2009 von krkonos in Geschichte Hirschbergs, Riesengebirge

Getaggt mit , , ,